Kapitel 15: Aufräumarbeiten

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Am nächsten Tag begebe ich mich mit einem stärkeren Schlafmangel in die Gemeinschaftswerkstatt des Innovationscenters.
Dort sieht es sehr wüst aus, weil ein Großteil der Maschinen und Werkbänke demoliert wurden und die abgebrochenen Teile und die abgerissenen Verkleidungen im Raum verstreut liegen.
Inmitten des Chaos stehen Herr Blanché und Herr Hofmann und koordinieren die Aufräumarbeiten.
Ich begebe mich zu ihnen hinüber, Eigentlich um zu fragen, wo ich helfen kann, aber nach einem kurzen “guten Morgen” was beide erwidern, frage ich aus irgendeinem Grund stattdessen “Ist schon bekannt, wer diese Leute waren, die das hier angerichtet haben?”
Diese Frage beantwortet Herr Hofmann kurz mit “religiöse Fanatiker” und Herr Blanché ergänzt “Es waren Anhänger einer Sekte, die sich die “Kirche der wahren Gläubiger" nennt.”

Und da klickt es bei mir, denn diese Sekte war in den vergangenen Jahren immer wieder in den Nachrichten.
Es ist eine Gruppe extremistischer Anhänger der verschiedenen Religionen, die glauben, dass nur ihr Gott bzw. ihre Götter etwas erschaffen dürfen und der Mensch nicht, weshalb sie immer wieder bewaffnete Angriffe auf industrielle Firmen starten, die es ihrer Meinung nach verdient haben.
Meistens zerstören sie dabei alle Maschinen soweit sie können und töten dann potentiell noch das Personal, das sie bedient hat. 

Nachdem ich die Verbindung gezogen habe, komme ich zu meiner eigentlichen Frage “Wo kann ich helfen?”, was Herr Blanché mit ”Sie können überprüfen, ob sie in die Einzelwerkstätten hineingekommen sind. Aber vorher noch etwas anderes. Haben Sie irgendetwas von Herrn Müller gehört? Er hat sich heute krank gemeldet und ich möchte verhindern, dass die Geschehnisse gestern zu viel waren und er etwas Dummes tut.”
Das beantworte ich mit der Frage: “Möchten sie, dass ich jetzt oder später nach ihm sehe?”, was er mit “Je früher desto besser, aber wir wollen ihn auch nicht unnötig stören.” beantwortet. 

Also mache ich mich als Erstes an den Rundgang durch die Einzelwerkstätten und stelle fest, dass keine der Werkstätten demoliert wurde.
Danach sage ich Bescheid, dass ich jetzt nach Jakob sehe und begebe mich ins Wohngebäude und zu seiner Wohnung, an deren Tür ich klopfe.
Nach ein paar Minuten und einem weiteren Klopfen, öffnet mir ein sehr ungepflegt aussehender Jakob die Tür.
Er fragt mich mit einer leicht verschlafenen Stimme, was ich möchte, was ich mit “Ich sollte nur sichergehen, dass es dir gut geht und du nichts Dummes getan hast.” beantworte.
"Letzteres kann ich bestätigen, aber bei ersterem bin ich mir ziemlich sicher, dass es nicht der Fall ist.”
Darauf reagiert er mit “Nein, alles gut, mir steckt nur der letzte Tag in den Knochen, das ist alles.” und schließt prompt die Tür.
Da ich ihn nicht unnötig stören soll, entschließe ich mich zurück zu gehen und Bericht zu erstatten.

Auf dem Weg dahin erkundige ich mich über mein Handy über die Besuchszeiten des nächstgelegenen Krankenhauses und stelle fest, dass ich eigentlich recht bald los müsste, wenn ich Annika heute noch besuchen möchte.
Also erstatte ich schnell Bericht und bitte um Erlaubnis, gehen zu dürfen, welche ich bekomme.
Daraufhin hole ich wieder meine Autoschlüssel und fahre los zum Krankenhaus in der nahegelegenen Stadt.

Über Feedback, wie was ist noch zu verbessern oder was ist schon gut, würde ich mich freuen.
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